Unser tägliches Leben wird bestimmt von Bildern und die ‘laufenden Bilder’ in Form von Filmen und Videos gewinnen immer mehr an Bedeutung. Ihnen begegnen wir längst nicht mehr nur im Fernsehen oder im Kino, sie bestimmen die Werbung, das Internet und die Social Media. Influencer haben längst eine größere Bedeutung als Nachrichtensender, und sogar mit unseren Freunden kommunizieren wir lieber mit selbstgemachten Filmchen als telefonisch oder gar persönlich. Bei so einer Übermacht der Bilder wundert es sehr, dass es in Deutschland keine Medienerziehung gibt, die uns lehrt, mit der Bilderflut umzugehen.
Ein neues Format hat uns nun die in Düsseldorf lebende Schauspielerin Mareile Blendl vorgeschlagen. Sie will nach dem Film das Publikum einladen, genau hinzuschauen und ihr Schauspiel-Wissen für eine Filminterpretation nutzen: Was passiert, wenn eine Figur ihre Angst überwindet? Wie setzt sie Atem und Stimme ein? Und was kann ich mir davon ganz konkret abschauen? Wie lassen sich die Bilder des Films nutzen, um sich selbst durch ähnliche Situationen zu navigieren?
Mit praktischen Übungen aus dem Schauspiel zeigt sie, wie sich dieselben Prinzipien im eigenen Alltag anwenden lassen – sei es in Gesprächen, in Beziehungen oder bei Herausforderungen im Beruf. So wird das Kino zur Schule des Lebens – lebendig, inspirierend und nahbar.
Nächster Termin am 21.2. um 14.00 Uhr:
„Auch nach Karneval: Kann man Humor und Rollenspiel im Alltag nutzen?! Um sich elegant aus Situationen zu retten, in denen man keine gute Figur macht?
Mareile Blendl gibt in dieser kurzen Life Session Einblick in ihre beliebte Schlagfertigkeitstechnik und verrät hilfreiche Tipps und Tricks aus der Schauspielkunst – für den Gebrauch im Antrag adaptiert.
Nicht, um jemandem was vorzuspielen. Sondern um den Herausforderungen des Lebens spielerisch und gestaltend zu begegnen. “
Eindrücke vom ersten Termin am 17.1. gibt es hier (klick).


