Die Filmreihe

Martin Scorsese

Anlässlich seines 75. Geburtstags am 17.11.2017 zeigt das Souterrain Kellerkino zehn seiner Werke, die jedes für sich Scorseses Leidenschaft für das Kino offenbaren.

Trailer Vorführungen

Martin Scorsese - Eine Filmreihe zum 75. Geburtstag

Seit einem halben Jahrhundert befasst sich Martin Scorsese wie ein Besessener mit Schuld und Sühne, Glaube und Verzweiflung, Verrat und Erlösung – Filmthemen, die ihm den Ruf einbrachten, einer der besten Regisseure der Welt zu sein. Geboren wurde er 1942 als Sohn des Textilarbeiters Charles Scorsese und wuchs im New Yorker Stadtteil Queens auf. Seine Kindheit ist geprägt von seiner Asthma-Erkrankung, die ihn viel Zeit im Bett verbringen ließ, wo er bereits erste Drehbücher und Storyboards entwarf. Als er mit der Kirche in Berührung kam, wollte er Priester werden, doch als er von der Jesuitenschule ausgeschlossen wurde, nahm er 1960 ein Filmstudium an der New York University auf.

Gewalttätig, unberechenbar, düster, desillusioniert – so können viele von Scorseses Helden beschrieben werden. Seine Filme pendeln zwischen brutaler Realität und bildgewaltiger Spiritualität. Mit „Hexenkessel“ gelang ihm 1973 der kommerzielle Durchbruch. Es folgten Meilensteine der Filmgeschichte, wie Taxi Driver, GoodFellas und Casino, in denen Robert de Niro („You talking to me?“) sein „alter ego“ spielte. Doch die höchste Auszeichnung, der Oscar, blieb ihm lange Zeit vergönnt. Den gewann er erst 2007 für „Departed“, was er scherzhaft mit „Could you double-check the envelope?“ kommentierte. Mit Gangs of New York wurde Leonardo di Caprio zu seinem Lieblingsschauspieler, mit dem er noch Aviator, Shutter Island und The Wolf on Wall Street drehte. Zur Zeit stehen Robert De Niro, Al Pacino, Joe Pesci und Harvey Keitel für die Gangstergeschichte „The Irishman“ vor seiner Kamera, die voraussichtlich 2018 exklusiv auf Netflix veröffentlicht wird.

Abgelaufen