Bruno– Der junge Kreisky
Österreich, Deutschland | 2026 | FSK 12

Bruno Kreisky – Bundeskanzler, Staatsmann, Reformer, Weltpolitiker. Der österreichische Erfolgsregisseur Harald Sicheritz (HINTERHOLZ 8) widmet sich hier der prägenden Jugend einer der bedeutendsten österreichischen Politiker des 20. Jahrhunderts. Der Film erzählt von Kreiskys frühen Jahren zwischen bürgerlicher Herkunft und politischem Aufbruch und zeichnet ein vielschichtiges Porträt eines jungen Mannes, der sich mutig dem wachsenden Faschismus entgegenstellt. Aktueller denn je.
Wien in den späten 1920er Jahren: Als Schüler aus reichem, jüdischem Elternhaus wird Bruno Kreisky von der sozialistischen Arbeiterjugend nur widerwillig aufgenommen. Als die politischen Spannungen im Land eskalieren, riskieren Bruno und seine jungen Mitkämpfer:innen alles. Zusammen organisieren sie verbotene Treffen, verteilen Widerstandsaufrufe und lehnen sich gegen das faschistische Regime auf. Dabei setzen sie nicht nur ihre Freiheit, sondern auch ihr Leben aufs Spiel. Unerschütterlich verteidigt Bruno seine Ideale und geht entschlossen seinen Weg – vom jugendlichen Rebellen zum sozialdemokratischen Weltpolitiker. Was wie eine Geschichtsstunde daherkommt, entpuppt sich bald als moderner, flotter Film, der geschickt die Parallelitäten zur heutigen Zeit ausmalt und uns eine Warnung sein könnte.


