Chopin- Eine Sonate in Paris
Frankreich, Polen | 2025 | FSK 12

Mit dem aufwändig ausgestatteten Spielfilm CHOPIN – EINE SONATE IN PARIS gelingt die beeindruckende Biografie eines der größten musikalischen Genies aller Zeiten. Erik Kulm in der Titelrolle balanciert virtuos zwischen den zahlreichen seelischen Facetten dieser Ikone und bringt uns eine Zeit näher, in der Musik, Liebe und Rebellion Hand in Hand gingen.
Paris, 1835. Aufruhr herrscht in Europa. Frédéric Chopin ist 25 und der Star der Stadt. Er gilt als musikalisches Genie, das mit sensibler Virtuosität mehr bewegt als andere mit donnerndem Pathos. Doch hinter dem strahlenden Glanz verbergen sich Schatten: Chopins Gesundheit ist fragil und seine Musik zeigt eine Seele, die schwermütiger ist, als er offenbart, inspiriert von der Sehnsucht nach seiner polnischen Heimat.
Chopin verliebt sich in die Schriftstellerin George Sand, eine unkonventionelle und furchtlose Stimme ihrer Zeit. Mit ihr erlebt er kreative Höhenflüge und schmerzhafte Krisen. Je schwächer sein Körper wird, desto entschlossener wird sein musikalischer Wille. In den späten Stücken bündelt Chopin alles, was ihn ausmacht: Sehnsucht, Stolz, Verletzlichkeit und eine künstlerische Freiheit, die ihrer Zeit weit voraus ist. Es bleibt ein Klang, dessen Zartheit kaum zu überhören ist und der ein kulturelles Erdbeben auslöste, das die Welt erhellte.


