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Das Arvo Pärt GefühlThat Pärt Feeling

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Das Arvo Pärth Gefühl - 2019 Filmposter
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Kam vor einigen Wochen mit „Anton Bruckner – Ein verkanntes Genie“ bereits eine Dokumentation über einen Komponisten in die hiesigen Kinos, folgt nun eine Weitere, die sich ebenso einem Menschen widmet, den die Muse der Musik küsst. Einziger Unterschied: der Komponist Arvo Pärt weilt im Gegensatz zu Anton Bruckner noch unter den Lebenden und wird als einer der größten zeitgenössischen Komponisten zelebriert! Der Filmemacher Paul Hegemann schafft ein erhellendes Porträt, das den Künstler vor allem in Aktion zeigt.

Arvo Pärt ist eine lebende Legende und vertritt mit seinem Werk die sogenannte Neue Musik, die sich einer Neuen Einfachheit verschrieben hat. Er wurde 1935 in Estland geboren, besitzt die österreichische Staatsbürgerschaft und weilte einige Jahre lang auch in Berlin. Ist er vom Wesen her eher zurückhaltend, transformiert er sich im Zuge seiner Arbeit und kommt aus sich heraus. Regisseur Paul Hegemann porträtiert ihn primär im Kontext seiner Tätigkeit mit dem Amsterdamer Cello-Oktett. Zum Vorschein kommt, dass nicht nur klassische Musiker wie Tõnu Kaljuste, Candida Thompson oder Daniel Reus von Arvo Pärts Musik in den Bann gezogen werden, sondern auch Choreographen wie Jiří Kyl, Regisseure wie Alain Gomis und junge Technokünstler wie Kara-Lis Coverdale. Sie alle forschen nach dem einmaligen Gefühl, das ihnen die Kompositionen Arvo Pärts verschaffen und das seine Musik so einzigartig macht.