Die AusserirdischenThe Visitor

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Die Ausserirdischen - 1979 Filmposter
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Ein Zirkel von amerikanischen Geschäftsmännern beschwört die außerirdische Macht „Zatteen“ (vgl. Satan), um Macht und Geld zu scheffeln, und ermöglicht ihr die Inkarnation in Gestalt eines bösen achtjährigen Mädchens, das in der Folge mit übernatürlichen Kräften auf der Erde ihr diabolisches Unwesen treibt. Doch irgendwo im Jenseits bekommt die Macht des Guten (Franco Nero als SciFi-Jesus mit blonder Mähne) davon Wind und schickt im Gegenzug John Huston als altersweisen Teufelsjäger auf die Erde, um Zatteen und seinen Schergen das Handwerk zu legen. Doch dazu muss er sie erstmal finden…

Ein recht offensichtlicher Versuch, an den Erfolg von Exorzist und Omen anzuknüpfen, mit nicht halb soviel Budget, aber mindestens doppelt soviel Herzblut. Der italienische Schauspieler Giulio Paradisi, hier firmierend als Regisseur „Michael J. Paradise“, gibt sein Bestes mit einem Reigen an weniger Zitaten als Plagiaten aus der Horrorgeschichte, abgeschmeckt mit ein bisschen Jodorowsky-Psychedelik und Giallo-Voyeurismus – und erstaunlich großen Namen im Cast (u.a. auch Sam Peckinpah), die vielleicht alle einfach Geld brauchten. Eine herrlich trashige Perle der Midnight-Movie-Geschichte, die inzwischen Kult-Status genießt: „The Mount Everest of insane 70s Italian movies“ (Mondo Digital)

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