International Uranium Film Festival Düsseldorf 2026

Kurzfilmprogramm
Das Filmfest des Atomaren Zeitalters
Das Filmfest des Atomaren Zeitalters im Bambi Filmstudio am 17. Oktober zeigt ein ausgewähltes Programm aus sieben bewegenden Filmen über die atomaren Katastrophen von Hiroshima, Nagasaki und Fukushima und ihre bis heute anhaltenden Folgen. Das Internationale Uranium Film Festival ist das weltweit einzige Filmfest, das sich den atomaren Risiken und der gesamten nuklearen Brennstoffkette gewidmet hat – vom Uranbergbau bis zum Atommüll; von Hiroshima bis Fukushima.
Die Filmauswahl:
ATOMIC COVER-UP (ATOMARE VERTUSCHUNG)
USA 2021 – 52 Min. – Dokumentarfilm von Greg Mitchell und Suzanne Mitchell.
Das ist der erste Dokumentarfilm, der die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki 1945 aus der Perspektive japanischer und amerikanischer Kameraleute beleuchtet. Sie riskierten ihr Leben, um die schreckliche Realität zu filmen. Sie hatten ihre Filme jahrelang verstecken müssen.
THE HORRORS OF HIROSHIMA (DIE SCHRECKEN VON HIROSHIMA)
USA 2025 – 21 Min. – Dokumentarfilm von Peter Matulavich und Alex Radisa.
Die Dokumentation basiert auf den Erfahrungen japanischer und amerikanischer Ärzteteams, die in den Tagen und Wochen nach dem Atombombenabwurf nach Hiroshima entsandt wurden.
NAGASAKI JOURNEY (REISE NACH NAGASAKI – DIGITAL RESTAURIERTE FASSUNG)
Japan/ USA 1995 (2025 restauriert) – 30 Min. – Dokumentarfilm von Chris Beaver und Judy Irving.
Beaver und Irving erzählen die Geschichten zweier japanischer Überlebender der Nagasaki-Bombe und eines US-Marines, der zu den ersten amerikanischen Truppen gehörte, die Nagasaki nach Kriegsende besetzten. Die Bombe hat ihre Meinung zum Krieg grundlegend geändert.
WANDERING SOUL – HIBAKUSHA (WANDERNDE SEELE)
Brasilien 2025 – 20 Min. – Dokumentarfilm von Joel Yamaji.
Der Film zeigt poetisch traumhafte Bildern aus der Vergangenheit vom Hiroshima-Überlebenden Takashi Morita, der nach dem Krieg nach Brasilien auswanderte. Dort wurde er Friedensaktivist und sprach über die Sinnlosigkeit des Krieges.
ADDRESS UNKNOWN: FUKUSHIMA NOW (ADRESSE UNBEKANNT: FUKUSHIMA HEUTE)
Taiwan/ Japan/ USA/ GB 2024 – 25 Min. – Dokumentarfilm von Arif Khan.
Es ist ein bunter virtueller Realitätsfilm (VR), der die Zuschauer ins Herz von Fukushima führt und sie mit fünf Überlebenden bekannt macht, die ihre eigene Geschichte der Katastrophe erzählen.
A SAFE PLACE (EIN SICHERER ORT)
Frankreich 2017 – 9 Min. – Regie: Keiko Courdy.
Die Französin, Keiko Courdy, war in Fukushima nach der Katastrophe und hat viele Menschen kennengelernt. Sie fragt sich: „…was ist ein sicherer Ort? Gibt es heute überhaupt noch einen sicheren Ort auf unserem Planeten?“
IN OUR HANDS (IN UNSEREN HÄNDEN)
Italien/ GB 2024 – 5 Min. – Animationsfilm von Camillo Sancisi.
Der Film thematisiert einen Zwischenfall auf einer sowjetischen Frühwarnbasis. Es seien fünf US Atomraketen auf dem Weg in die UdSSR. Er bezweifelte die Nachrichten und entschloss sich, keine Gegenmaßnahme einzuleiten.
„Gerade in einer Zeit, in der Fragen von Energie, Sicherheit und globaler Verantwortung wieder verstärkt in den Fokus rücken, ist das Uranium Film Festival von besonderer Bedeutung. Das Uranium Film Festival schafft hierfür eine einzigartige Öffentlichkeit. Ich möchte daher alle ausdrücklich bitten, das Festival in Düsseldorf zu unterstützen und daran zahlreich teilzunehmen“ – Klaus Mindrup, Mitglied des Deutschen Bundestages 2012–2021 und Festivalschirmherr.
Kartenverkauf vor Ort über Veranstalter. Eintritt: 9 Euro (Ermäßigt 7 Euro).
Veranstalter: „International Uranium Film Festival – Duesseldorf “ mit Unterstützung von IUFF, Landeshauptstadt Düsseldorf Kulturamt, Friedens-Glockengesellschaft Berlin e.V., EWS , Sayonara-Genpatsu Düsseldof, ICBUW, IPPNW, IALANA, Medienwerktstatt, pressenza, global – Magazin für nachhaltige Zukunft.