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Krautrock 1

Infos Vorführungen

Krautrock 1 - 2019 Filmposter
Vorführungen
Metropol
  • Sa11.07.
  • So12.07.
  • Mo13.07.
  • Di14.07.
  • Mi15.07.
  • Do16.07.
  • Fr17.07.
  • Sa18.07.
  • So19.07.
  • Mo20.07.
  • Di21.07.
  • Mi22.07.
  • Datum:
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Informationen

Etwas despektierlich mutet die Bezeichnung Krautrock zwar an, doch für Musikexperten ist mit diesem Begriff eine der einflussreichsten musikalischen Strömungen verbunden, die Deutschland hervorgebracht hat. In ihrer Dokumentation „Krautrock 1“ führt das Regie-Duo Adele Schmidt und José Zegarra Holder mit einem reichen Fundus an Archivmaterial und Interviews in die Materie ein.

Seit gut zehn Jahren arbeitet das Regie-Duo Adele Schmidt und José Zegarra Holder an einer Reihe von Dokumentationen mit dem Titel „Romantic Warriors.“ Thema sind stets genau abgegrenzte Musikrichtungen, deren Geschichte und vor allem Einflüsse penibel nachgezeichnet wird. Um amerikanischen Progressive Rock ging es da, oder um die so genannte RIO-Bewegung, Rock in Opposition. Mit „Krautrock 1“ legt das Duo nun den ersten einer auf drei Teile angelegten Reihe über die schon dem Namen nach deutscheste aller Musikrichtungen vor.

Die nach dem besonders in England einst gebräuchlichen Slang-Ausdruck für Deutsche – Kraut – benannte Stilrichtung entstand Ende der 60er Jahre am Rhein in Köln. Dort arbeitete und unterrichtete in den 60er Jahren Karlheinz Stockhausen, dessen frühes Experiment in elektronischer Musik „Gesang der Jünglinge“, den in klassischer Musik ausgebildeten Irmin Schmidt so beeindruckte, dass er bei Stockhausen studieren wollte. Zusammen mit dem inzwischen verstorbenen Holger Czukay formte er 1968 schließlich Can, den Anfang des Krautrocks und auch der Anfang der Dokumentation.