VorschauSTART | 20.08.2026

Marsupilami

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Marsupilami - 2026
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Mit über sechs Millionen verkauften Kinotickets ist der zweite „Marsupilami"-Film einer der größten französischen Kinohits der letzten Jahre. Zu verdanken ist das auch dem herrlich eigenständigen, deftigen Humor von Regisseur und Hauptdarsteller Philippe Lacheau (ALIBI).

Für den im Zoo angestellten David (Lacheau) läuft es privat nicht rund: Ex-Frau Tess (Élodie Fontan) macht ihm Vorwürfe, wenn er Sohn Léo mal wieder zu spät zurückbringt. Dabei will Léo nur streitfreie Ferien mit beiden Eltern. Da stellt Davids zwielichtiger Boss (Jean Reno) ihn vor die Wahl: Hyänenfutter werden oder ein geheimnisvolles Paket per Kreuzfahrt aus Südamerika schmuggeln – die Familie darf zur Tarnung mit. Das Paket entpuppt sich als frisch geschlüpftes Marsupilami-Baby, hinter dem Jäger wie Beschützer her sind.

Comic-Fans kennen das Marsupilami aus „Spirou & Fantasio“; vor über zehn Jahren gab es bereits einen Kinofilm unter Alain Chabat, der in Deutschland keinen Kinostart hatte. An diesen knüpft Lacheaus Version nicht direkt an, einzig Pablito (Jamel Debbouze) kehrt zurück. Der Film wirkt eher wie ein Ausflug in Lacheaus Comedy-Kosmos „La Bande à Fifi“ – mit entsprechend derbem Humor. Überraschend dann das letzte Drittel: Wenn sich Léo von seinem tierischen Freund verabschieden muss, schlagen fast sentimentale Töne durch.

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