May December

Cannes 2023

Infos Vorführungen

May December - 2023
Vorführungen
Bambi
  • Sa13.07.
  • So14.07.
  • Mo15.07.
  • Di16.07.
  • Mi17.07.
  • Do18.07.
  • Fr19.07.
  • Sa20.07.
  • So21.07.
  • Mo22.07.
  • Di23.07.
  • Mi24.07.
  • Datum:
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Informationen

In dem mit einer Oscar-Nominierung für das beste Originaldrehbuch gewürdigten MAY DECEMBER arbeitet Regisseur Todd Haynes („Carol“, „I’m not There“, „Velvet Goldmine“, „Dem Himmel so fern“) bereits zum fünften Mal mit Julianne Moore zusammen, deren Spiel hier in der spannungsreichen Konfrontation mit ihrer Filmpartnerin Nathalie Portman an Tiefe gewinnt.

Die Handlung ist lose angelehnt an einen mehr als 20 Jahre zurückliegenden Fall. Die Lehrerin Mary Kay Letourneau begann ein Verhältnis mit einem 12-jährigen Schüler, wurde dafür zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, heiratete ihn danach jedoch, bekam mehrere Kinder und führte mit ihm eine 14-jährige Ehe.

In MAY DECEMBER heißt Letourneau nun Gracie Atherton-Yoo und der Film setzt da ein, wo das Paar seine Zwillinge gerade auf die High School vorbereitet. Gleichzeitig hat sich der Filmstar Elizabeth Berry bei ihnen angekündigt, die Gracie in einem Film verkörpern soll und als Vorbereitung auf ihre Rolle eine Weile mit der Familie leben darf.

Aus dieser Konstellation heraus entwickelt Haynes ein zwischen Melodram und Psychothriller changierendes psychologisches Katz- und Mausspiel, das die Lust am Skandal ebenso auslotet wie die Untiefen einer ungleichen Beziehung, die Risse aufweist und bei deren Auflösungserscheinungen die Anwesenheit Elizabeths wie ein Katalysator wirkt. Vor allem die Machtspiele der beiden Frauen, bei denen mal die eine, mal die andere die Oberhand gewinnt, hält die Spannung bis zum Schluss aufrecht.

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