Aufgrund der aktuellen Situation gilt: Der Zutritt zu den Vorstellungen wird nur vollständig geimpften, genesenen oder negativ getesteten Besucher*innen gewährt. Nähere Infos HIER

MinariWo wir Wurzeln schlagen

AWARDS: Oscar für die Beste Nebendarstellerin 2021

Infos Vorführungen

Minari-Plakat
Vorführungen
Metropol
  • Di03.08.
  • Mi04.08.
  • Do05.08.
  • Fr06.08.
  • Sa07.08.
  • So08.08.
  • Mo09.08.
  • Di10.08.
  • Mi11.08.
  • Do12.08.
  • Fr13.08.
  • Sa14.08.
Souterrain
  • Di03.08.
  • Mi04.08.
  • Do05.08.
  • Fr06.08.
  • Sa07.08.
  • So08.08.
  • Mo09.08.
  • Di10.08.
  • Mi11.08.
  • Do12.08.
  • Fr13.08.
  • Sa14.08.
  •  
  • Datum:
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
Informationen

Jacob (Steven Yeun) beschließt, mit seiner koreanisch-amerikanischen Familie aus Los Angeles auf eine kleine Farm in Arkansas zu ziehen. Dort hat er ein Stück Land gekauft und träumt von koreanischer Landwirtschaft. Doch seine Frau Monica und die Kinder David und Anne fühlen sich fremd in der neuen Heimat. Der Zusammenhalt der Familie wird auf die Probe gestellt, bis urplötzlich die schlaue, schlagfertige und unglaublich liebevolle Großmutter Soonja (YounYuh-Jung) ihre Heimat Korea verlässt und zu ihnen in die USA zieht.

Für ihren aufmüpfigen Enkel ist sie nur ein Erwachsener mehr, der ihm sagt was er zu tun hat. “David, nicht rennen!“ rufen die Eltern ständig, aus Sorge um seinen angeborenen Herzfehler.
Doch bald findet er heraus, dass Oma Soonja auch nichts von Verboten und Anweisungen hält. So werden die beiden bald Verbündete und zusammen gelingt es ihnen, das magische Band zwischen den Familienmitgliedern trotz aller Rückschläge und Schwierigkeiten immer wieder neu zu knüpfen und ihnen dadurch den Weg in eine hoffnungsvolle gemeinsame Zukunft zu ebnen.

MINARI basiert lose auf persönlichen Erlebnissen, die der inzwischen über 40-jährige Regisseur versucht auf eine größere, universelle Ebene zu heben. Dies erlaubt ihm nicht nur, die Entwicklung der Beziehung der Eltern mit allen Konflikten differenziert zu schildern, sondern auch die die Erlebnisse der Familie mit großer Gelassenheit darzustellen.Selbst scheinbar größere Konflikte oder Probleme sind nicht mehr als ein Stein im Fluss des Lebens, aus Momenten der Ablehnung, die Anne und David von Gleichaltrigen erfahren, wird kein großes Drama gemacht, sie sind Teil des Lebens, gerade im ländlichen Amerika Anfang der 80er Jahre.

Fast unmerklich schildert Chung die schwierigen Versuche der Familie, eine neue Heimat zu finden, mit einer neuen Kultur zurechtzukommen. MINARI ist sein vierter Film, eine mit sehr viel Einfühlsamkeit erzählte Geschichte über eine koreanisch-amerikanische Familie, die ihren ganz persönlichen amerikanischen Traum verwirklichen will. Chung, der als Sohn südkoreanischer Immigranten in Arkansas aufwuchs, unternimmt hier einen Streifzug durch zwei Kulturen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. In der Hauptrolle seines Films glänzt der „Walking Dead“-Star Steven Yeun, der zuletzt in Lee Chang-dongs Film BURNING zu sehen war, als engagierter Familienvater Jacob.

MINARI ist ein zärtlicher, zutiefst menschlicher Film über die Herausforderung, die eigene kulturelle und familiäre Verwurzelung mit der Suche nach der eigenen Identität in Einklang zu bringen.Eine Parabel über das Zusammenleben verschiedener Generationen, amerikanischen Pioniergeist, den Mut, Widerstände zu überwinden und über das, was ein Zuhause wirklich ausmacht. Der von Hollywood-Star Brad Pitt co-produzierte Film gewann beim Sundance Film Festival im Januar 2020 sowohl den Großen Preis der Jury, als auch den Publikumspreis. Seitdem konnte MINARI in den USA zahlreiche weitere Nominierungen und Preise einsammeln, darunter auch den Oscar für die Beste Nebendarstellerin Youn Yuh-Jung in der Rolle der charakterstarken Großmutter.