VorschauSTART | 11.08.2022

Namaste HimalayaWie ein Dorf in Nepal uns die Welt öffnete

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Anna und Michael sind frisch verliebt und im Schwebezustand – zwischen Ländern, Herbergen und Passstraßen. Sie brauchen nicht mehr, als ihr Rucksack fassen kann und suchen die Freiheit. Was sie bisher gefunden haben, sind spektakuläre Abenteuer. Sie nennen nichts weniger als die ganze Welt ihr Zuhause. Doch zum Ausbruch der Pandemie stranden die beiden Globetrotter in Nepal. Pläne sind seit Langem schon geschmiedet, eine Wanderung rund um die Annapurna steht auf dem Programm, die Visa für Indien und Pakistan haben sie bereits in der Tasche. Doch dann überrascht sie der Corona-Lockdown. Ihre Weltreise erfährt einen abrupten Stillstand.

Als die Polizei die Städte abriegelt, fliehen Anna und Michael in ein kleines Bergdorf. Zu Füßen des Himalaya finden sie Zuflucht und ein Wellblech über dem Kopf. Im Dorf begrüßt man sie zunächst zynisch mit »Namaste Corona«, denn man fürchtet, die Globetrotter könnten das Virus im Gepäck haben. Im Laufe der Zeit werden Feldarbeiter:innen, Bettler:innen und Bergführer:innen zu Nachbar:innen und schließlich Freund:innen. Die Nahrung wird knapp, der Hunger zieht ein. Anna und Michael helfen beim Reisanbau, lachen über ihr Ungeschick und erleben ein todbringendes Unwetter. Immer mehr werden sie Teil der Gemeinschaft, bei der sie gestrandet sind. Ein mitreißender Dokumentarfilm darüber, was passieren kann, wenn man sich auf das Unabänderliche einlässt.

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