NawalnyGift hinterlässt immer eine Spur

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Eigentlich wollte der kanadische Filmemacher Daniel Roher eine Doku über den bekannten bulgarischen Investigativjournalisten Christo Grozev machen, der seit Jahren geheime russische Auslandsoperationen untersucht, darunter den Absturz der Malaysian Airlines Maschine und die Vergiftungen mit Nowitschok 2018 in Großbritannien. Doch dann war 2020 plötzlich der Oppositionelle Alexei Navalny ebenfalls betroffen und überlebte den Anschlag auf sein Leben nur knapp. Es entstand nicht nur ein packendes journalistisches Porträt, sondern auch ein Panorama des politischen Widerstands gegen Putins mörderische Politik.

Am 20. August 2020 musste eine Passagiermaschine auf dem Flug von Sibirien nach Moskau plötzlich notlanden. Der russische Oppositionelle Alexei Navalny war zusammengebrochen und zeigte schwere Vergiftungserscheinungen. Die schnelle Ausreise nach Deutschland und eine Behandlung in der Berliner Charité konnte sein Leben retten, und nachweisen, dass Navalny mit dem berüchtigten chemischen Kampfstoff Nowitschok vergiftet worden war. Der russische Präsident Putin leugnete jede Verantwortung, doch während der im Koma liegende Navalny sich noch erholte, begannen verschiedene Gruppen investigativer Journalisten bereits die Beweise zu sammeln und den Hergang des Anschlags medial zu rekonstruieren.

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