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VorschauSTART | 09.12.2021

Plan A

Infos Vorführungen

Vorführungen
Metropol
  • Di07.12.
  • Mi08.12.
  • Do09.12.
  • Fr10.12.
  • Sa11.12.
  • So12.12.
  • Mo13.12.
  • Di14.12.
  • Mi15.12.
  • Do16.12.
  • Fr17.12.
  • Sa18.12.
Informationen

Deutschland 1945. Der Krieg ist vorbei und aus den Trümmern muss ein neuer Alltag aufgebaut werden. Zwischen den Deutschen sind vereinzelte Juden, befreit aus dem Alptraum der Lager und nicht weniger hier zu Hause. Max (August Diehl) ist einer von ihnen. Auf der aussichtslosen Suche nach seiner Frau und seinem Kind begegnet er der jüdischen Brigade, die ihm sicheres Geleit nach Palästina anbietet – dort soll ein neues, freies Land für Juden aufgebaut werden. Doch er will nicht gehen. Er will bleiben und sich rächen. Als er auf eine Gruppe von jüdischen Untergrundkämpfern stößt, scheint seine Bestimmung gefunden. Sie wollen für jeden getöteten Juden einen Deutschen töten – egal ob Funktionär oder Zivilist: Sechs Millionen für sechs Millionen...

Ein wahres Stückchen Kriegsgeschichte, das bislang noch ziemlich unbekannt ist. „Nakam“ nannte sich die Organisation, hebräisch für „Rache“, und wollte u.a. das Trinkwasser in mehreren deutschen Großstädten vergiften. Die israelischen Brüder Doron und Yoav Paz, die sich bislang v.a. mit Low-Budget-Horrorfilmen an der jüdischen Geschichte abgearbeitet haben, erzählen sie in Form eines packenden Thrillers (mit u.a. Sylvia Hoeks, der Endgegnerin aus „Blade Runner 2049“, als jüdischer Agentin). Dass der Film dabei nicht zu sehr ins blanke Spektakel abgleitet, sondern im menschlichen Drama verankert bleibt, liegt an Hauptdarsteller August Diehl. Überzeugend kreist er mit uns immer wieder um die zentrale moralische Frage: „Was würdest du tun, wenn sie dir alles genommen hätten, wofür du gelebt hast?“, nur um schließlich eine gewichtige Entscheidung zu treffen. Kluges Genrekino mit Unterbau.

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