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Pleasure

Cannes 2021

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pleasure - 2021 - poster
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In ihrem Debütfilm beleuchtet die schwedische Regisseurin Ninja Thyberg die US-amerikanische Pornoindustrie aus einer weiblichen Perspektive heraus. Provokant und in dokumentarischer Manier nimmt sie Ausbeutungsmechanismen in den Blick, denen Neulinge in der Hardcore-Szene häufig ausgesetzt sind. Dabei geht es der Filmemacherin nicht um einseitige moralische Aburteilungen, sondern eine Kritik an der zur brutalen Warenförmigkeit entstellten Lust.

Die 19jährige Linnéa (Sofia Kappel) träumt von einer Filmkarriere im sonnigen Kalifornien. Sie lässt die schwedische Kleinstadt aus der sie kommt hinter sich und will als „Bella Cherry“ ein neuer Star der Pornobranche werden. Doch der Einstieg ins Geschäft mit dem eigenen Körper ist desillusionierend und brutal. Beim Casting wird Linnéas Bereitschaft ausgetestet, sich zu erniedrigen. Sie muss sich fesseln und ins Gesicht schlagen lassen. Mit erschütternder Naivität nimmt die junge Frau diese entwürdigenden Bedingungen in Kauf, hoffend, dass später eine Karriere winkt. Doch in der Branche sind gespielte Vergewaltigungen und verbrecherische Vertragsklauseln auf der Tagesordnung. Die Jungschaupielerin Sofia Kappel verkörpert Linnéa mit viel Charisma und Kraft, lässt sie die ganze Bandbreite an Emotionen vermitteln, die sich aus den Grenzerfahrungen für sie ergeben.

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