Save the WaveWarum geschützt nicht sicher heißt
Deutschland | 2026 | FSK TBA

Auf einer Segelreise entdecken drei Jugendliche die Schönheit des Pelagos-Meeresschutzgebiets, stoßen aber auch auf die schockierende Tatsache, dass „geschützt“ nicht immer „sicher“ bedeutet. Durch Gespräche mit Expert:innen ordnen sie das Gesehene ein und verstehen die globalen Zusammenhänge.
Als Lotta, Hanna und Paolo zu ihrer einwöchigen Segelreise auf der Vaka Okeanos aufbrechen, ahnen sie noch nicht, dass diese Erfahrung ihre Sicht auf die Welt verändern wird. Im Pelagos-Walschutzgebiet vor der Küste Frankreichs erkunden sie die beeindruckende Artenvielfalt im vermeintlichen Paradies. Doch je länger die drei unterwegs sind, desto brüchiger wird das Bild vom Schutzraum: Militärpräsenz, Fischerei und schließlich der Yachtentourismus vor der Küste von Cannes bedrohen spürbar die Artenvielfalt. Wie kann das sein, wo auf dem Papier doch der Schutz dieses Teils des Ozeans versichert wird? Und wenn es schon hier, mitten in Europa, nicht funktioniert, was bedeutet das für die anderen Meeresschutzgebiete dieser Welt?
Lotta, Hanna und Paolo verlassen die Vaka voller ungeklärter Fragen. Auf der Suche nach Antworten befragen sie drei der renommiertesten Wissenschaftler:innen auf ihrem Gebiet: Dr. Enric Sala, Dr. Anna von Rebay und Prof. Dr. Antje Boetius ordnen die Beobachtungen der Jugendlichen ein und machen die globalen Zusammenhänge deutlich. Sie erklären, wieso viele Meeresgebiete nur auf dem Papier geschützt sind und wie der mangelnde Schutz nicht nur Meereslebewesen, sondern auch uns bedroht.
Der Film endet mit der Anregung zum Aktivwerden. Save The Wave ist damit nicht nur eine filmische Recherche zwischen Anspruch und Wirklichkeit, sondern auch ein Dokumentarfilm, der zum Hinterfragen einlädt und zeigt: Schutz auf dem Papier ist erst der Anfang. Was folgt, entscheidet über die Zukunft der Meere.


