The Death of Stalin 2017 Filmposter

The Death of Stalin

Ein Todesfall im Kreml - und wer bekommt den freigewordenen Bürostuhl? Böse Polit-Satire mit präzisen, auf den Punkt geschriebenen Dialogen und köstlichen Darstellern, die in Russland längst auf den Index steht.

Als Stalin (Adrian McIoughlin) zum ersten Mal den Mund öffnet, spricht er in einem breiten britischen Akzent, und das ist nicht die einzige Irritation in dieser Satire, die sich einer der unmenschlichsten Diktatoren und Massenmörder des letzten Jahrhunderts zur Zielscheibe genommen hat. Stalin – ein unangefochtener Alleinherrscher, der mit schärfster Gewalt regierte, vermeintliche und tatsächliche Gegner gnadenlos vernichtete und seinen Zielen Millionen von Menschen opferte. Doch an diesem Abend des 2. März 1953 erweist er sich als Musikliebhaber, der von einem klassischen Konzert im Radio so angetan ist, dass er sich sogleich eine Aufnahme zuschicken lässt. Doch kaum hält er sie in Händen, ereilt ihn Schlaganfall. Niemand kommt zu Hilfe – wer traut sich schon, Stalins Nachtruhe zu stören? Am nächsten Morgen ist der Diktator tot, und nun bringen sich die machthungrigen Mitglieder des Zentralkomitees in Stellung, um seinen Platz einzunehmen. Die alltäglichen Regierungsgeschäfte führt zunächst der nicht sehr helle Sekretär des ZK, Georgi Malenkow (Jeffrey Tambor), während der skrupellose Sicherheitschef Lawrenti Beria (Simon Russell Beale) im Hintergrund die Strippen zu ziehen versucht. Das wiederum ruft Nikita Chruschtschow (Steve Buscemi) auf den Plan.

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