VorschauSTART | 21.05.2026

Vivaldi und ich

Toronto 2025

Infos Vorführungen

Vivaldi und ich - 2025
Vorführungen
Metropol Logo 2022
  • Mi.20.05.
  • Do.21.05.
  • Fr.22.05.
  • Sa.23.05.
  • So.24.05.
  • Mo.25.05.
  • Di.26.05.
  • Mi.27.05.
  • Do.28.05.
  • Fr.29.05.
  • Sa.30.05.
  • So.31.05.
  •  
  •  
  •  
  • Datum:
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  • Datum:
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
Informationen

Das Ospedale della Pietà wurde im 14. Jahrhundert in Venedig gegründet und diente zunächst als Waisenhaus und Hospiz für Findelkinder und ledige Mütter. Die jungen Mädchen, die hier landeten, sollten zu rechtschaffenen Ehefrauen herangezogen werden und dazu gehört nach Auffassung der Heimleitung auch eine fundamentale Musikausbildung. 

Von 1703 bis 1716 arbeitete Antonio Vivaldi hier als Violinist und Hauskomponist. Er unterrichtete nicht nur, sondern komponierte auch Konzerte und Oratorien für die wöchentlich stattfindenden Aufführungen. Das Orchester des Ospedale erlangte bald einen legendären Ruf und lockte zahlreiche Italienreisende an. Die jungen Musikerinnen durften sich aber nicht zeigen, sondern blieben unsichtbar auf der Empore hinter der Orgel oder hinter einer Maske versteckt. Sie sollten nicht als eigenständige Person gesehen werden. So erging es auch unserer Protagonistin Cecilia, einer begnadeten Violinistin, die bald die Aufmerksamkeit Vivaldis auf sich zieht. Er macht sie zu seiner “ersten Geige”, doch als sein  Interesse an ihr noch weiter geht, hat das drastische Konsequenzen für Cecilia. Mit leeren Händen muss sie das Heim verlassen und ist dennoch eine reiche Frau für ihre Zeit, denn sie ist frei und ungebunden.

Vivaldi erscheint in Michielettos Film wie eine Randfigur, und auch seine Musik bleibt im Hintergrund. Auch versucht der Film nicht, die morbide Schönheit Venedigs einzufangen, sondern konzentriert sich ganz auf seine Protagonistin Cecilia, die sich anschickt, aus vorgezeichneten Rollen auszubrechen und dank der Kraft der Musik neue Wege zu gehen. //Kalle Somnitz

Galerie