Vor uns das Meer - 2017 Filmposter

Vor uns das Meer

James Marsh erzählte bereits mit „Man on Wire“ die Lebensgeschichte des Seiltänzers Philippe Petit und verhalf Eddie Redmayne zu seiner Oscar-gekrönten Darstellung von Physik-Genie Stephen Hawking in „Die Entdeckung der Unendlichkeit“. Nun verfilmt er das Leben (mit ungewissem Ausgang) von Donald Crowhurst, einem Amateur-Segelboot-Besitzer, der sich für den Gewinn des renommierten Golden Globe Race auf die Umsegelung der Welt mache – und verscholl. In der Hauptrolle brilliert Colin Firth.

31. Oktober 1969: Donald Crowhurst, eigentlich Hobbysportler, bricht auf eine Reise auf. Gelockt vom hohen Preisgeld für den Gewinn des Golden Globe Race, meldet er sich für die auch als Amateur-Teilnehmer zugängliche Veranstaltung an. Mit dem erhofften Gewinn will er seine Finanzen wieder aufstocken. Doch es dauert nicht lange, bis er mit seinem ungeeigneten Boot erste Schwierigkeiten bekommt. Je länger die Reise dauert, desto unerreichbarer erscheint der Gewinn. Doch was er nicht auf legale Weise gewinnen kann, könnte er vielleicht auf betrügerischem Wege erreichen. Also fälscht er die Koordinaten, die er regelmäßig durchzugeben hat, um auch ja im Rennen zu bleiben. Niemand sollte sich täuschen lassen: James Marsh erzählt die Geschichte rund um das maritime Abenteuer mit ungewissem Ausgang düster und konzentriert sich vollends auf den wie immer großartig aufspielenden Colin Firth, der hier nach und nach in einen auch an des Zuschauers Nerven zerrenden Wahnsinn abdriftet.

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