Am 11.08.2026 war Protagonist und Mitinitiator Paolo Müller zu Gast im Metropol, um den Dokumentarfilm SAVE THE WAVE vorzustellen, den er gemeinsam mit ein paar anderen Studierenden im Rahmen einer Jugendinitiative realisiert hat.
Nach dem Film erzählte er, dass alles angefangen hatte mit einem Camp von „Waves of Action“, einer Bildungsinitiative der Okeanos Stiftung für das Meer, deren Ziel es ist, junge Menschen für das Thema Meeresschutz zu interessieren. Gemeinsam mit ein paar anderen Studierenden bekam er die Möglichkeit, eines der größten Walschutzgebiete der Welt mit einem Katamaran selber zu bereisen und hautnah zu erleben. Was ihnen dabei aber vor allem auffiel, war, wie wenig geschützt das Gebiet wirklich ist.
Daraus entstand die Idee zum Film, den Müller drei Jahre später bei einer zweiten Fahrt nach Pelagos gemeinsam mit einer neuen Gruppe realisierte. Für ihn war es dabei vor allem schön zu erleben, wie jede/r Beteiligte ihre/seine eigene „Superpower“ entdeckte, die sie dem Projekt beisteuern konnten: „Vorher hatten wir eigentlich von nichts eine Ahnung, auch nicht vom Filmemachen – das war am Anfang auch gar nicht geplant. Ursprünglich wollten wir eigentlich so eine Art Wanderausstellung machen.“
Doch mit den Beteiligten ergaben sich immer neue Möglichkeiten und der Rest ergab sich, „indem man einfach fragt: Die ExpertInnen, die wir im Film haben, sind alle prominente WissenschaftlerInnen von Weltrang und haben viel zu tun, waren aber sofort bereit, uns ein Interview zu geben. Oder, was das Filmen angeht, da haben wir einfach einen Filmstudenten angesprochen, der sich ein bisschen mit Drohnen auskannte, und er war sofort dabei.“
Den Film bieten sie nun vor allem Bildungseinrichtungen an, zu denen sie mit dem Film auch gerne persönlich kommen, um noch mehr junge Leute für das Thema zu sensibilisieren, und zwar „ganz generell, z.B. auch, wenn auf einer Packung Fisch steht, dass sie irgendwie nachhaltig ist, sie aber gleichzeitig 1,99 kostet – dass da was nicht stimmen kann.“
Gleichzeitig verstehen sie ihren Film als Einladung, sich ihrem Netzwerk anzuschließen und seine eigene „Superpower“ zu entdecken, die man zur Rettung der Meere beisteuern kann.
Beides geht über die Website des Projekts, savethewave.eu
Paolo selbst hat es über das Projekt in die Politik verschlagen, wo er nun auf seine Weise versucht, sich weiter für den Meeresschutz einzusetzen.







