Am 17.04.2026 war Regisseur Adrian Goiginger zu Gast im Bambi, um seinen neuen Film VIER MINUS DREI vorzustellen. Nach dem Film erzählte er, dass die wahre Geschichte, auf der der Film basiert, in Österreich sehr viel bekannter ist als hier und dass ihm bereits 2019 die Verfilmung des autobiografischen Romans von Barbara Pachl-Eberhart angeboten worden war, er aber einige Zeit brauchte, um sich auf diese Herausforderung einzulassen.
Dennoch ließ ihn die Geschichte nicht los, weil sie in seinen Augen v.a. eine Möglichkeit bot, zu erzählen, wie Kunst ein Leben retten kann. Und nach einem Treffen mit der echten Barbara stand für ihn fest, dass er den Film machen wollte.
Den Dreh beschrieb er als emotional angespannt („auch hinter der Kamera wurde geweint“) – nicht zuletzt aufgrund der „herausragenden“ Darstellung durch Valerie Pachner. Die nicht-lineare Erzählweise bot ihm dabei Gelegenheit, das Ganze ein bisschen aufzulockern. Dazu wurde er unter anderem inspiriert durch den thematisch verwandten Film THE BROKEN CIRCLE.
Für die Clownerie hatten sie am Set einen Coach, und zwar tatsächlich den Lehrer des echten Heli, unter dessen Anleitung Stadlober, der auch im echten Leben einen Clownbus besitzt, und Pachner vor der Kamera improvisierten.
Barbara Pachl-Eberhart war bei alledem (v.a. der Entstehung des Drehbuchs) beteiligt und schätzt den Film nicht zuletzt dafür, dass Heli auf diesem Wege „endlich seine große Bühne“ bekommt.













