Hinter guten Türen

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Hinter guten Türen - 2024
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HINTER GUTEN TÜREN ist das sehr persönliche Porträt einer Kindheit im Wirtschaftswunder und die Auswirkungen der damaligen Erziehung bis ins Hier und Jetzt. Die „schwarze Pädagogik“ der Nachkriegszeit – Gehorsamkeit, grausame Bestrafungen und das Brechen des kindlichen Willens – stand für die Eltern nicht im Widerspruch zu ihrer Liebe zu ihren Kindern. Doch diese leiden – bewusst oder unbewusst – auch als Erwachsene noch an dem erlittenen Traumata.

Dies ist die Geschichte zweier Geschwister. Ihre Eltern liebten und förderten sie. Aber die Eltern übten auch rohe Gewalt aus: Die Kinder wurden geschlagen, sogar auf Wunden. Sie wurden geohrfeigt, wenn sie hinfielen. Manchmal grundlos. Für die Eltern war dies kein Widerspruch. Sie behaupteten, ihre Kinder zu lieben, und die Kinder glaubten es. Die beiden Kinder sind die Regisseurin und ihr Bruder. Zusammen wollen sie verstehen, wie Liebe und Gewalt koexistieren können. Der Film dokumentiert die Geschichte der Familie sowie den Versuch, über etwas zu sprechen, das man normalerweise verschweigt: Die Misshandlung der eigenen Kinder. Ein Film über Schuld, Vergebung – und die Sehnsucht nach Familie.

Eindrücke von der Premiere mit Julia Beerhold im Metropol gibt es hier (klick).

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