Ob Geburts- oder Todestag, Jubiläum oder Jahrestag der Herausbringung, alles Anlässe, einen Film auf der Kinoleinwand wieder aufleben zu lassen.
Tribute to HARK BOHM
Am letzten Wochenende (14.11.25) ist Hark Bohm im Alter von 86 Jahren im Kreis seiner Familie gestorben. Seine Kindheitserinnerungen hat er zusammen mit Fatih Akin im Film AMRUM verarbeitet. Der läuft nun schon seit sieben Wochen in unseren Kinos und schickt sich an, unser besucherstärkster Film des Jahres zu werden.
Wenn Sie in der turbulenten Weihnachtszeit zwei ruhige Stunden finden, ist dieser Film eine wunderbare Gelegenheit von diesem Ausnahmeregisseur, Drehbuchschreiber, Schauspieler, Produzent und Hochschulprofessor Abschied zu nehmen. Unsere Spieltermine finden Sie hier
Tribute to Hannah Arendt
am 4.12.25 jähret sich der Todestag von Hannah Arendt zum 50. Male. Deswegen zeigen wir an ihrem Todestag noch einmal den Film HANNAH ARENDT – DENKEN IST GEFÄHRLICH. Nach langer Zeit widmet sich wieder ein Kinofilm der bedeutenden Philosophin, Aktivistin, Medienpersönlichkeit und furchtlose Denkerin „ohne Geländer“. Einzigartiges Archivmaterial von privaten Filmaufnahmen über historische Wochenschauen bis zu Rundfunkaufnahmen und seltenen Fotos aus Museen, Staatsarchiven und Bibliotheken erwecken die Lebenswelt von Hannah Arendt neu.
Tribute to Udo Kier
1944 in Köln geboren zog es Udo Kier schon mit 19 Jahren nach London und Rom, wo er zunächst als Kellner arbeitete und abends an der Schauspielschule studierte. Sein Aussehen brachte ihm viele Jobs als Model und die ersten Filmangebote ließen nicht lange auf sich warten. Er lernte R.W. Faßbender und Luchino Visconti kennen und spielte bald in ihren Filmen. 1967 studierte er weiter in New York, wo ihn Paul Morrissey mit seinen Filmen FRANKENSTEIN und DRACULA zu Weltruhm verhalf. 1991 holte ihn Gus van Sant für MY PRIVATE IDAHO nach Hollywood. Kier kaufte sich ein Haus in Palm Springs, wo er am 23.11.2025 verstorben ist. Er spielte in über 280 Filmen mit, zuletzt in SECRET ANGEL, den wir am 8.12. noch einmal zeigen.
Armin Mueller-Stahl zum 95.
“Ich will den alten Mann nicht mehr auf der Leinwand sehen”, sagte Armin Mueller-Stahl 2020 im Interview mit den Lübecker Nachrichten und beendete seine große Filmkarriere, die ihn bis nach Hollywood führte. An Rollenangeboten mangelt es nicht, doch er bleibt standhaft, und so wollen wir ihn zu seinem 95. Geburtstag mit einem Film ehren, der nicht so bekannt ist, ihn aber in einer für ihn typischen historischen Rolle zeigt: Als Kinoerzähler führt er uns ganz sachte aus der Stummfilm- in die Tonfilmzeit, ein historisches Dokument, das Cineasten-Herzen höher schlagen lässt.













