Die Filmreihe

Künstlerbiographien

Dem Besucherboom der großen Ausstellungen in den vergangenen Jahren folgte ein Kinoboom interessanter Künstler-Biographien. Das mag daran liegen, dass die Schnittmenge zwischen der Kernklientel der Kinos und jener der großen Museen immer größer wird. Aber gilt nicht gerade die avantgardistische Kunst als unzugänglich und schwer verstehbar? Der anhaltende Hype um Künstlerfiguren im Kino bezeugt das Gegenteil. Wer das Leben von Künstlerinnen und Künstlern verfilmt, muss ihre Bekanntheit beim großen Publikum voraussetzen. Mit PAULA, BEUYS, JULIAN SCHNABEL und LOVING VINCENT sind allein im letzten Jahr vier große Biographien ins Kino gekommen.

Vorführungen

Künstlerbiografien: Filmreihe 2018

Denen stellt das Souterrain-Kellerkino in der nächsten Saison eine Filmreihe mit Künstler-Biographien aus sechs Jahrzehnten gegenüber. Darunter einige Meilenstein, wie z.B. Henri-Georges Clouzots Dokumentarfilm von 1955, für den Pablo Picasso vor laufender Kamera 20 Bilder auf transparente Träger malt und so seine Arbeitsweise preisgibt. Seine Surrealisten-Kollegin FRIDA KAHLO wurde 2002 von Julie Taymor mit Salma Hayek in der Hauptrolle kongenial porträtiert.  Isabelle Adjanis beeindruckende Performance in CAMILLE CLAUDEL lässt den Streit der Schülerin und Lebensgefährtin von Auguste Rodin wiedererstehen und von einer anderen merkwürdigen Künstlerehe (der mit Otto Modersohn) erzählt  Christian Schwochow in PAULA. Dagegen porträtiert Julian Schnabel einen Künstkerkollegen aus New York in BASQUIAT und gibt dem Dokumentarfilmer Pappi Corsicato ganz persönliche Einblicke in sein Leben. Gleich drei Filme steuert Peter Schamoni dieser Reihe bei: Seine Porträts von CASPAR DAVID FRIEDRICH, MAX ERNST und NIKI DE SAINT PHALLE haben längst Filmgeschichte geschrieben.

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